Dienstag, 24. Dezember 2013

We Whish You a Merry Christmas...

Nun ist Weihnachten! Ich betrachte schon den ganzen Morgen völlig beglückt mein Bäumchen und kann mich nicht satt sehen am Silberglanz und Tannengrün.
Da mein großes Kind heute zu seinem Schatz fährt, haben wir gestern schon ein bisschen Weihnachten gefeiert mit Geschenke auspacken, leckerem Essen und Weihnachtsgeschichte vorlesen (wobei Teile der Familie seelig eingeschlummert sind...tststs)

Und heute feiere ich nochmal Weihnachten, ganz klassisch mit Kirche und kleinem Geschenk für Herrn Urban white und morgen rückt meine Familie zum Essen an... wie wunderbar!


Und ein RIESEN Überraschungsgeschenk gabs für mich von der lieben Amalie von Amalie loves Denmark Stellt Euch vor: ICH habe gewonnen und fahre nach Kopenhagen!!! Unglaublich!!! Ich bekomme vom Dauer-Freu-Grinsen zwar langsam Muskelkater, aber ich hab noch nie was gewonnen und dann gleich den Megaknüller Preis!!


Ich wünsche Euch, ein stimmungsvolles Fest mit Lichterglanz und Tannenduft mit Euren Herzensmenschen!
Macht es Euch gemütlich und gestattet Gedanken wie "Ich müsste noch..." keinen Einlaß!
Rauf aufs Sofa und Nadeln am Baum zählen, ist alles, was heute noch anstehen sollte.... und natürlich Plätzchen naschen ;))

Liebe Grüße
Kathrin








Montag, 16. Dezember 2013

Zurück aus dem Kloster

Da bin ich wieder! Tiefenentspannt und 3-Gänge langsamer... Bereits im letzten Jahr habe ich diese Wohltat, eine Woche ohne Worte, für Seele und Körper entdeckt - dennoch war mein diesjähriges Schweigen ganz anders! Vielleicht war ich innerlich soo aufgewühlt, jedenfalls kam mein Geist ewig nicht zur Ruhe und ließ mich in den ersten Nächten gar nicht schlafen: soviel wollte da scheinbar mal bedacht werden ;)) und die Gedanken schubsten einander, so dass sie in wilden Haufen übereinander fielen und wenig Sinn ergaben... Tagsüber ertappte ich mich dann des Öfteren, dass ich vor mich hinsummte oder meine Gedanken gaaanz leise entschlüpften in Form von Flüchen: "Mist, Mist, Mist...!!" (als meine Wanderschuhe, ca. 3 kg Dreck über die blankgeputzten Stufen des Treppenhauses im Kloster verteilten) Ich war schweigend viel unterwegs, nahm meine Gedanken zum sortieren mit und kam mit aufgeräumtem Kopf wieder zurück. Aber auch leise fluchen geht ja einfach gar nicht in einem Kloster!!!  

Auf meinen Spazier-Gedanken-Wander-Gängen glich die Natur oft meinem Seelenzustand: In dem Falle, neugierig sein wie ein junger Schwan, auf das, was da kommt... 


Mein Kloster-Tagesablauf: 
7:00 Uhr wecken
8:00 Morgenandacht
8:30 (schweigend) frühstücken
9:15 Tagesimpuls von Pater Reinhard
12:00 Uhr Mittag
15:00 Nachmittagsimpuls von Pater Reinhard
18:00 Abendessen
19:40 Abendandacht

In den Impulsen gab es ca. halbstündige Vorträge über Bibelstellen, die Pater Reinhard deutete und ins "Hier und Heute" übersetzte, dies verband er dann mit einer Frage, mit der er uns in den weiteren Tag schickte...das klingt alles sehr harmlos, ist es aber nicht. Die ganze Gedankenarbeit tritt ganz schön was los im Gefühlskästchen und macht erstaunlicherweise auch sehr hungrig! Über einen Spruch (aus den Sprichwörtern) denke ich immer noch nach. Da heißt es:

"Hingehaltene Hoffnung macht das Herz krank/ 
erfülltes Verlangen ist ein Lebensbaum." 


Der Frage nachzugehen: Welche Hoffnung hat sich (noch) nicht erfüllt und hofft und hofft...? ist auch eine gute Anregung, um im alten Jahr doch noch Entscheidungen zu treffen. Ich finde zu dieser Frage einige Berührungspunkte: im Beruflichen wie auch in ganz persönlichen Themen.
Und da ist es dann so wie oben im Bild, solange es neblig ist, ist alles zwar still aber auch nicht wirklich sichtbar und greifbar...

Nicht dass ihr denkt, ich bin da nur mit düsteren Gedanken unterwegs gewesen... Es waren eher Gedanken, die tiefere Schichten erreichten als meine Alltagsgedanken. Und es gab auch viel heiteres, lebendiges im Nachsinnen. Alles hat seine Zeit...   


Aus meiner Klosterwoche komme ich natürlich mit guten Vorsätzen zurück: 
Mehr und öfter mir Zeit nehmen, um raus zu gehen und nach zu denken und weniger "Zeit totschlagen" mit Fernsehen. Ich will aufmerksamer mit mir und den Menschen sein (weil "achtsam" solch ein Modewort geworden ist, kann ich es schon gar nicht mehr verwenden)  
Auch mal im Alltag ab und zu die Klappe halten!!! (Auch wenn ich zu allem eine Meinung habe und es besser weiß... ;)))
...
Und früher ins Bett gehen, wie im Kloster ;))


Und mich auf Weihnachten freuen! Das geschäftige Vorbereiten könnte man als Stress bezeichnen, muss man aber nicht... ich genieße es gerade!

Ich wünsche Euch eine lichterhelle Woche! 
Und wenn der Nebel sich lichtet, wird das wundersame an Weihnachten sichtbar...

liebste Grüße

Kathrin



Sonntag, 8. Dezember 2013

Go, tell it on the mountains... Mein Advents - Ohrwurm

Liebe Gemeinde, seit gestern gospelt es in meinem Kopf und: Go tell it on the mountains... lässt mich nicht mehr los! Wie gewünscht und angekündigt war ich gestern spontan in einem Adventskonzert.

Es war eine Mischung aus klassischem Chor mit den alten wunderschönen Weihnachtsliedern (bei denen ich spätestens ab "Tochter Zion" anfange zu heulen... völlig unpassend, da ich das Lied sooo schön finde und es lieber vom mehrstimmigen Chor gesungen genießen würde, als in der Handtasche nach einem verirrten Taschentuch zu kramen) und Gospelchor samt Mitmach-Liedern, die die altehrwürdige Kirche beben ließen... over the hills and everywhere.

Zu Hause darf ich nur heimlich singen... daher zeige ich Euch, wie angekündigt mein diesjähriges Adventsbrett - immer noch sehr praktisch, da es nie im Weg rumsteht ;))
  

Dieses Jahr ganz in Silber-Weiß. Diese unglaublich weißen Kerzen, die manchmal fast durchsichtig scheinen, habe ich mir aus einem kleinen feinen Laden auf Rügen mitgebracht, der den wunderschönen Namen "Meergrün" trägt und leider (noch) keine website hat. 


Hach, ich liebe mein Adventsbrett, dass tatsächlich ein olles Stück Strandgut war... und den roten Streifen hat es schon mitgebracht.

Heute musste ich ganz viele Worte loswerden, da ich ab Morgen für eine Woche ins Kloster zum Schweigen gehe. Das habe ich letztes Jahr schon ausprobiert (Ich mach ein Lied aus Stille)

Das ist für mich die ultimative Entschleunigung und ich kann endlich was mit dem Begriff "Besinnlichkeit" anfangen. Ich komme zum Nachdenken, was mich im Jahr beschäftigt hat aber auch, was immer noch nicht angepackt wurde. Dort sammle ich Kraft, damit meinen Träumen nicht die Luft ausgeht ... 

When I was a seeker, 
I sought both night and day, 
I asked my Lord to help me, 
and he taught me to pray. 
Go, tell it on the mountains...


Schnell noch ein Bild von einem seltenen Phänomen: Sonne!

Ich wünsche Euch eine Woche voller Weihnachtswunder!

Liebste Grüße
Kathrin

P.S.: Herzliche Grüße auch von „Herrn“ Urban White, verbunden mit vielem Dank für den tollen Zuspruch und die vielen erbaulichen Kommentare zu seinem kleinen Gastbeitrag zum Thema "Scheitern in der Vorweihnachtszeit..." Fränkischer Adventskalender für Männer (DIY)




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